Lycée Technique d'Esch-sur-Alzette

Bateau solaire 2014

Projet parascolaire ‚Solarboote’

Seit dem Schuljahr 2012/2013 wird im LTE im Rahmen eines Schulprojekt das außerschulische Projekt ‚Solarboote’ angeboten. Hierbei bauen Schüler/innen Solar-Modellboote welche nicht ferngesteuert oder auch ferngesteuert sein können.

Ziel des Projektes:

Die Schüler/innen sollen sich dafür interessieren, wie die Sonnenenergie in elektrische Energie umgewandelt wird, erhalten somit einen Einblick in die Technik der Solarenergie und praktizieren den Umgang mit Solarzellen. Außerdem spielen weitere elektrische Komponenten eine wesentliche Rolle, so muss ein Gleichstrommotor an die erzeugte elektrische Leistung des Solarmoduls angepasst werden. Es wird dadurch ein direkter Zusammenhang zwischen dem Erlernten Wissen in den theoretischen Fächern zu der Anwendung in der Praxis hergestellt.

Anforderungen an die Schüler/innen:

Die Schüler/innen tun sich in handwerklichen Arbeiten hervor wie beispielsweise dem Verlöten und Laminieren von Solarzellen mit Gießharzen, dem Herstellen, Schleifen und Optimieren von Bootskufen, dem Anpassen von Wasserschraube und Gleichstrommotor um einen maximalen Schub zu erhalten. Da mit den gebauten Solar-Modellbooten an Rennen teilgenommen wird, müssen die Schüler/innen Reglemente vorschriftsmäßig in die Praxis umsetzen können.

Teilnahme an Modell-Solarbootrennen:

Jährlich finden im Juni/Juli Rennen in Luxemburg und Deutschland mit den gebauten Modell-Solarbooten statt. Dadurch haben die Schüler/innen die Möglichkeit sich mit Gleichgesinnten zu treffen, Erfahrungen auszustauschen und die Boote gegeneinander antreten zu lassen. 

Bau eines ferngesteuerten Solarbootes

 Während des Schuljahres 2013/2014 bauen Schüler/innen ein ferngesteuertes Solarboot. Der Solarkollektor kann eine Leistung bis zu 100Wp besitzen - muss er aber nicht. Diese Boote müssen eine Nutzlast (Hantelscheibe) von 1,25 kg befördern.

Die Größe der Boote ist auf 150cm x 70cm begrenzt, die Solargeneratorabmessungen auf 99cm x 66cm. Entscheidend für ein schnelles Solarboot in dieser Kategorie ist aber nicht die Größe des Bootes oder des Solarpanels, sondern die gute Abstimmung von Sonnenkollektor, Antriebsmotor und Schiffsschraube.

Dies setzt zum einen die Kenntnis des MPP (engl.: Maximum Power Point, Punkt größter Leistung) des Solarpanels voraus und damit einhergehend den Strom und die Spannung in diesem Betriebspunkt. Zum anderen sollte nun der Antriebsmotor auf die Kollektor-MPP-Daten ausgelegt werden. Weiterhin sollte man den Einfluss der Schiffsschraube nicht unterschätzen. Da es eine Vielzahl von Propeller auf dem Schiffsmodellbau-Markt gibt, ist hier testen, testen und nochmals testen angesagt. Oder man arbeitet in der umgekehrten Reihenfolge vor und beginnt mit einem bestehenden Motor samt Schraube.

Erwähnenswert ist außerdem, dass ein Schüler der 13ten Techniker-Abschlussklasse im Rahmen seines Abschlussprojektes, die Regelung für das Solarboot programmiert. Dies setzt eine gute Kommunikation der Schüler verschiedener Klassen voraus sowie eine optimale Abstimmung der unterschiedlichen technischen Parameter.   

Falls wir Ihr Interesse wecken konnten, melden Sie sich bitte bei Herrn Roland Damiani oder Herrn Nico Bonifas.    

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